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Dienstag, 21. März 2017

Unterstützug für Herrn Osterhase

GEBASTELT


In 27 Tagen ist es schon wieder so weit. Dann hüppelt Meister Löffel durch die Wiesen und zaubert den Kindern ein breites Grinsen auf die Gesichter.
 

Und wie es immer so ist, habe ich mir auch dieses mal vorgenommen mit den Vorbeireitungen endlich einmal rechtzeitig fertig zu werden. Aber wie ich mich so kenne, wird Herr Osterhase wieder erst kurz vor knapp meine Unterstützung erhalten.


 
Irgendwie ist mir nämlich noch gar nicht osterlich zu Mute. Für das ein oder andere Geschenk habe ich zwar schon ein paar Handgriffe getan, aber irgendwie brauche ich etwas mehr Frühling um so richtig in Fahrt zu kommen? Wie ist es bei euch? Könnt ihr bei diesem Schmuddelwetter osterkreativ sein?

Um trotzdem für ein klitzekleines bisschen Osterstimmung zu sorgen, zeige ich euch jetzt einfach mal unsere Ostergeschenke aus dem letzten Jahr.
Da haben wir leere Eierkartons in kleine Osternestchen verwandelt und sie mit ein paar netten Kleinigkeiten gefüllt:



Unter anderem haben wir gekochte Eier zunächst grundiert, dann mit einem Schwamm betupft und schließlich noch mit Hilfe einer alten Zahnbürste mit etwas Farbe bespritzt. Letzteres ist übrigens eine lustige Aufgabe für Kinder. Am Schluss muss man die Eier dann schon das erste mal suchen, weil der komplette Hintergrund genauso aussieht wie das Ei.



Außerdem haben noch dezent verzierte und mit Kresse bepflanzte Eierschalen den Weg in unser Osternestchen gefunden. Für den Minimann war es übrigens total spannend die Kresse beim Wachsen zu beobachten.



Abgerundet wurde das Ganze mit selbstgemachter Karottenmarmelade in niedlichen Gläschen. Das Rezept für die Marmelade und die Etiketten hatten wir hier gefunden. 


 
Natürlich darf auch ein kleiner Ostergruß nicht fehlen. Für diesen haben wir die Fingerabdrücke des Minimannes in kleine Küken verwandelt.



Meiner Meinung sind große Geschenke an Ostern fehl am Platz. Es geht vielmehr um kleine Außmerksamkeiten mit denen man anderen eine Freude machen kann. Einfach mal sagen: "Hey, ich hab an dich gedacht, weil ich dich gern hab."



So und nun schaue ich mich mal bei euch so um. Da gibt es bestimmt auch noch eine ganze Protion Osterinspiration abzustauben.

Alles Liebe,
Euer FräuleinMutti Rebekka


Verlinkt bei: HoT (#92), Creadienstag (#271)
     

 

Montag, 15. August 2016

Von gefährlichen Drachen und tapferen Rittern - eine Geburtstagsparty



Achtung: Wie es einem wundervollen Tag gebührt, folgt ein langer und ausführlich bebilderter Post :)


Der Minimann hat nämlich seinen vierten Geburtstag (nach-)gefeiert. VIER (!!!) Jahre…  Wo ist nur die Zeit geblieben??? Gerade noch passten ihm die Strampler in Puppengröße und Essen und Schlafen waren das Wichtigste für ihn und nun ist er ein großer Strolch mit einem Kopf voller Flausen der am liebsten die ganze Welt an einem Tag entdecken möchte.

Besonders faszinieren ihn (neben Feuerwehren und allem was sonst noch so Räder hat) zur Zeit die Ritter, weshalb er sich zu seinem vierten Geburtstag eine Ritterparty wünschte. 





Bisher haben wir seine Geburtstage immer allein mit ihm gefeiert und gemeinsam etwas Schönes unternommen. Da ist es ja natürlich klar, dass ich als Basteltante bei seinem ersten Kindergeburtstag so richtig auf die K…. äh so richtig in die Kreativkiste greife :)
Unser Herr Papa meinte natürlich „Du übertreibst mal wieder total!“ (womit er wahrscheinlich recht hatte), aber man(n) schmeißt in seinem Leben höchst wahrscheinlich nur einmal eine Ritterparty...

Am Anfang aller Planung stand eine reisen lange Liste voller Ideen, von denen dann letztendlich vielleicht ein drittel umgesetzt wurde. Essen, Dekoration, Spiele, Beschäftigung, Mitnehmsel…
Aber als erstes brauchten wir natürlich erst einmal Einladungskarten, bei deren Gestaltung der Minimann mich tatkräftig unterstützt hat. Auf kleinen Ritterburgen luden wir drei seiner Kumpel nebst Geschwistern und Eltern zum feierlichen Ritterspektakel.





Als der große Tag dann endlich kam, war ich mindestens genauso aufgeregt wie der Minimann.
Nach einer feierlichen Geschenkübergabe und einem nicht mehr ganz so feierlichen Geschenke-Auspack-Chaos, gab es erst einmal eine kleine Stärkung an der festlich gedeckten Rittertafel. 






Das Geschirr für die Kindertafel habe ich bei HEMA bestellt und mit geplotteten Rittern aufgehübscht. (Das Motiv stammt von einem wunderbaren Kinderjersey, dessen Hersteller ich aber nicht herausgefunden habe.)
Aufgetischt wurden unter anderem Ritterlanzen (Nutella-Swirl entdeckt bei Pia), Ritter-Schokomuffins, Kanonenkugeln (Windbeutel), verschiedene Kuchen und ein Melonendrache.




Im Laufe des Nachmittags erreichte uns dann eine dringende Botschaft des ortsansässigen Königs. Das Königreich wurde von einem gefährlichen Drachen heimgesucht, dem sich nichts und niemand in den Weg stellen konnte. Die letzte Hoffnung des Königs waren der Minimann, seine fünf tapferen Ritterfreunde und die beiden wunderschönen Burgfräulein. Als Belohnung für ihren erfolgreichen Kampf gegen den Drachen stellte der König die von diesem entführte, prall gefüllte Schatztruhe in Aussicht. Die tapferen Ritter und Burgfräulein zögerten natürlich nicht lange und machten sich sofort auf den Weg. Ein Glück, dass ihre Ritterschwerter kurz zuvor der Glut des Schmieds entsprungen waren. Was in heutiger Sprache soviel bedeutet wie, dass wir gerade damit fertig waren mit Ritterstempeln und Stiften verzierte Pappscheiben an Isolierschläuchen zu befestigen :)




Da auf Partybildern immer so unendlich viele Menschen zu sehen sind, die nicht alle erfreut sind sich im Internet wieder zu finden, hat der Minimann die sich anschließende Schatzsuche einfach einmal für euch nachgestellt. Man beachte dabei bitte unbedingt sein Ritter-Geburtstags-Outfit; bestehend aus dem Sommertop von Klimperklein und einer geänderten Frida vom Milchmonster.




Auf ihrer Reise sollten die Ritter nach drei weisen Frauen Ausschau halten. Um von den weisen Frauen den Weg zur Höhle des Drachen zu erfahren, mussten sie bei verschiedenen Prüfungen zunächst ihr Können und Wissen unter Beweis stellen. Es gab ein Ritterquiz bei dem verschiedene Fragen über das Ritterleben beantwortet werden mussten, ein Bilderrätsel bei dem alle Gegenstände die nichts in einer Ritterburg zu suchen hatten gefunden werden mussten und eine Mitmachaktion bei der eine Flasche mit kleinen Schätzen des Waldes für den nächsten Zaubertrank der weisen Frau gefüllt werden musste.




Dann endlich erreichten sie die Höhle des Drachen und der Schatz rückte in greifbare Nähe. Doch der Drache wollte den Schatz natürlich nicht kampflos hergeben. An dieser Stelle sprang übrigens unser Herr Papa mit einem kleinen Kuscheldrachen in der Hand, laut fauchend aus dem sich hinter der Schatztruhe befindlichen Gebüsch hervor :))) Nachdem die kleinen Ritter und Burgfräulein sich von ihrem Schrecken darüber erholt hatten, stellten sie sich ihm mutig im Kampf. 




Schließlich merkte der Drache, dass er gegen die tapferen gesandten des Königs keine Chance hatte und ergab sich. Er versprach, ihnen von nun an ergeben zur Seite zu stehen und keiner Fliege mehr etwas zu Leide zu tun. Als Beweis seiner Reue überließ er ihnen freiwillig die Schatztruhe, die für jeden ein kleines Schatztütchen beinhaltete. 



Für die Schatztütchen hatte ich vorher Butterbrottüten verziert und mit jeweils einem Ritter-Stempel (HEMA), einem Drachenkraft-Farbzauberbad (Kneipp) und ein bisschen Naschkram befüllt. 





Egal ob echt oder nachgestellt - so ein Kampf gegen einen Drachen ist natürlich sehr anstrengend. Und so kehrte unser Ritter nach diesem wundervollen Tag glücklich und erschöpft (auf seinem Pferd :)) in seine Ritterburg zurück. 





Und ich warte jetzt mal ganz gespannt auf die Wünsche des Minimanns für seine nächste Geburtstagsparty :)

Alles Liebe,
Euer FräuleinMutti Rebekka


Verlinkt bei:
Creadienstag (#241), HoT(#61)Made4Boys (August), Kiddkram (August), Engel + Banditen

 

Sonntag, 1. November 2015

Flattermaus und Spinnentier - Unser Halloween


Wir hatten gestern ein ganz wundervolles Halloween. Obwohl es für den Minimann eigentlich schon das dritte Halloween war, hat er es zum ersten mal wirklich bewusst miterlebt. Wir haben zusammen mit Freunden und fünf anderen kleinen Gespensterchen gefeiert und weil es so schön war, wollte ich euch unbedingt noch ein paar Bilder zeigen.




Auf der Suche nach einem leckeren und kindertauglichen Mitbringsel für die Party bin ich über Pinterest auf dem englischen Foodblog von Sommer auf diese zuckersüßen Erdnussbutter-Spinnen-Kekse gestoßen:



Mit Wörterbuch und Internet habe ich das Rezept zu verstehen versucht und euch das etwas veränderte Rezept, nach dem unsere Spinnen entstanden sind, einfach einmal aufgeschrieben. Warum man in England nur immer Tassen zum Backen verwenden muss ?! :)  (Eben habe ich übrigens das Rezept im Internet auch auf deutsch gefunden... Düdüm..)



ZUTATEN

  • 170g Erdnussbutter
  • 90g Butter
  • 100g brauner Zucker
  • 1TL Vanillezucker (mit echter Vanille)
  • 1 Ei
  • 160g Mehl
  • 3/4 TL Backpulver
  • 1/4TL Natron
  • Schokoladendekor
  • Schokobons oder Schokokugeln
  • Zuckeraugen 







  ZUBEREITUNG


  • Die Butter und die Erdnussbutter schaumig schlagen.
  • Den Zucker und den Vanillezucker langsam dazu geben.
  • Das Ei hinzu fügen.
  • Mehl, Backpulver und Natron in einer extra Schüssel mischen und anschließend ebenfalls langsam unterrühren.
  • Aus dem Teig etwa 2-3cm große Kugeln formen und diese auf ein Backblech legen.
  • Die Kugeln im vorgeheizten Backofen bei 180°C etwa 10 Minuten backen.
  • Die Kugeln aus dem Ofen nehmen und mit dem Stil eines Kochlöffels vorsichtig jeweils eine Mulde hinein drücken.
  • Das Blech nun noch einmal für etwa 8 Minuten in den Ofen schieben.
  • Die Kekse etwas abkühlen aber nicht erkalten lassen und dann die Schokobons hineindrücken bzw. leicht hinein drehen. Sind die Kekse noch zu heiß schmilzt die Schokolade sind sie schon kalt lässt sich die Schokolade nicht optimal hinein drücken.
  • Mit der Schokoglasur Beinchen aufmalen und mit Schokolade oder Zuckerguss die Zuckeraugen befestigen.
  • Fertig sind die zum Anbeißen niedlichen und kein bisschen ekligen Spinnentierchen.





Natürlich hat der Minimann auch ein passendes Outfit bekommen. Ich bin kein großer Fan von Verkleidungen, darum gab es einfach einen auch alltagstauglichen Pulli mit Fledermaus.



 
Der Pulli ist nach dem kostenlosen (bzw. nach eigenem Ermessen bezahlbaren) Schnittmuster Autumn Rockers von Mamahoch2 entstanden. Es war tatsächlich das erste mal dass ich einen Raglan Pulli genäht habe und ich musste feststellen: Dieser Schnitt hat auf alle Falle Suchtpotenzial ;) Die Instpiration für die Feldermaus stammt übrigens von der aktuellen Pappgeschirkollektion von H*M.


Ich hoffe ihr hattet auch so ein schaurig schönes Halloween. Ich werde dann jetzt mal noch die letzten Spinnen und Spinnenweben weg- bzw, verputzen ;)

Alles Liebe,
Euer FräuleinMutti Rebekka


Alles Wichtige im Überblick:
Schnitt: Autumn Rockers von Mamahoch2
Stoff: unifarbener und gestreifter Jersey aus dem örtlichen Stoffladen
Plotterdatei: FräuleinMutti inspiriert by H*M
Verlinkt bei: Plotterliebe, Made4Boys, Kiddikram


Mittwoch, 6. November 2013

Meine erste Quittenmarmelade

GEKOCHT

Ich habe noch nie in meinem Leben Quitten gegessen oder verarbeitet... bis letzte Woche...



Um das ganze Erlebnis mal mit wenigen Worten zusammen zu fassen: Ich habe es mir irgendwie anders vorgestellt:)
Die Dinger sind ja so unheimlich hart und lassen sich daher nur mit ganz viel Kraft verarbeiten. Der kleine Mann war ganz begeistert von dem Ergebnis. Mir schmeckt sie auch ganz gut, aber unser Herr Papa mag sie nicht besonders. Ich glaub Quitten sind wirklich so eine Geschmackssache.
 

Für alle deren Geschmack sie treffen, oder für die, die ihre eigenen Erfahrungen mit den komischen Dingern machen wollen, hier mal das Rezept:



  • 700g Quitten (geschält und ohne Kerngehäuse)
  • 300g Äpfel oder Birnen (geschält und ohne Kerngehäuse)
  • Saft von einer halben Zitrone oder Limette
  • 1/2 Päckchen Vanille Zucker mit echter Bourbon Vanille
  • 500g Gelierzucker (2:1)

Die geschälten und entkernten Quitten klein schneiden und in einem großen Topf mit etwas Wasser oder Apfel- bzw. Birnensaft kochen bis sie weich sind. Anschließend zu Mus pürieren. Dann die geschälten und entkernten  Äpfel oder Birnen klein schneiden und dazugeben. Die restlichen Zutaten zufügen, alles gut vermischen und das Ganze für ein bis zwei Stunden ziehen lassen. Die Masse noch einmal kräftig durchrühren, nach Anleitung aufkochen lassen und anschließend noch einmal fein pürieren. Bei Bedarf die Gelierprobe machen: Dazu einen kleinen Klecks Marmelade auf einen Unterteller geben. Kippt man den Teller und die Marmelade bleibt haften, hat man alles richtig gemacht :)
Die fertige Marmelade dann in mit heißem Wasser ausgespülte Gläser füllen (randvoll), sofort verschließen und auf den Kopf stellen, bis die Deckelmitte bei Druck nicht mehr nachgibt.
Nach dem Abkühlen genießen. Mir und dem kleinen Mann schmeckt sie am besten auf einem Frischkäsebrot:)